Ein armes Haus für Gott
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[Strophe 1]
Wir haben Mauern viel zu wichtig,
Titel, Sicherheiten, Besitz,
doch Teresa schaut auf kleine Räume
und sagt: Genau hier beginnt der Witz.
Nicht wo die Welt sich selber feiert,
nicht wo man Ansehen hortet und zählt,
sondern da, wo ein Herz sich leert
und nicht mehr nach dem Eigenen gellt.
Ein kleines Haus, arm und durchsichtig,
nicht geschniegelt für Prestige,
sondern frei von dem, was bindet,
frei für die unsichtbare Wiege.
[Pre-Chorus]
Nicht mehr haben,
nicht mehr scheinen,
nicht noch höher, nicht noch groß —
wer Gott Raum gibt,
wird nach innen
still und seltsam schwerelos.
[Refrain]
Bau mir ein armes Haus,
nicht reich an Glanz, nur weit.
Ein Haus, in dem die Seele atmet
ohne Angst und Eitelkeit.
Bau mir ein armes Haus,
durchlässig wie ein Licht.
Denn wo nichts mehr sich wichtig macht,
vergisst die Liebe mich nicht.
[Strophe 2]
Die Welt will immer abgesichert,
ordnet Schätze, Rang und Plan,
doch Teresa sagt ganz trocken:
So fängt kein tiefer Frieden an.
Wer alles festhält, wird gehalten
von dem, was er zu besitzen meint.
Doch wer sich von den Dingen löst,
merkt, dass Gott schon längst erscheint.
Nicht als Mangel, nicht als Strafe,
nicht als frommes Wenigersein —
sondern als eine freie Weite:
Endlich muss ich nichts mehr sein.
[Pre-Chorus]
Nicht mehr haben,
nicht mehr scheinen,
nicht noch höher, nicht noch groß —
wer Gott Raum gibt,
wird nach innen
still und seltsam schwerelos.
[Refrain]
Bau mir ein armes Haus,
nicht reich an Glanz, nur weit.
Ein Haus, in dem die Seele atmet
ohne Angst und Eitelkeit.
Bau mir ein armes Haus,
durchlässig wie ein Licht.
Denn wo nichts mehr sich wichtig macht,
vergisst die Liebe mich nicht.
[Bridge]
Vielleicht beginnt Vollkommenheit
nicht oben, nicht im Sieg,
sondern da, wo ich aufhöre,
mich zu beweisen Stück für Stück.
Ein leeres Bett, ein stiller Tisch,
ein Herz, das nichts mehr hortet —
und mitten in der kleinen Armut
ein Gott, der leise antwortet.
[Refrain]
Bau mir ein armes Haus,
nicht reich an Glanz, nur weit.
Ein Haus, in dem die Seele atmet
ohne Angst und Eitelkeit.
Bau mir ein armes Haus,
durchlässig wie ein Licht.
Denn wo nichts mehr sich wichtig macht,
vergisst die Liebe mich nicht.
