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Mystik von Susanne Albers

Mystik verstehen – große Mystiker und die Frage, wer ein Mystiker ist

Mystik bedeutet die unmittelbare Erfahrung des Göttlichen im eigenen Inneren.

 

Moment mal:

Bevor wir über große Mystiker sprechen, müssen wir eine einfache Frage stellen:

Wer ist überhaupt ein Mystiker?

Du bist ein Mystiker, eine Mystikerin, in dem Moment,
in dem du erkennst:

Ich bin göttlich.
Ich trage Gott in mir.

Ich lebe in einer Vereinigung mit dem Göttlichen.
Gott ist nicht nur irgendwo im Himmel.
Er ist in mir.

Als ich auf die Welt kam, als kleines Baby,
war diese Verbindung bereits da.
Sie musste nicht erst verdient werden.
Sie musste nur erkannt werden.

Der Psychologe Abraham Maslow schrieb einmal,
dass jeder Mensch zu mystischen Erfahrungen fähig ist.

Mystik ist also keine Elite.
Sie ist eine Möglichkeit des Menschseins.

Und wenn hier gleich eine Liste mit großen Mystikerinnen und Mystikern der Geschichte erscheint,
dann bedeutet das nicht, dass diese Menschen besonders vergöttlicht wären.

Sie haben nur etwas erkannt,
was allen Menschen möglich ist:

die eigene Verbindung mit dem Göttlichen.

Nehmen wir zum Beispiel
Meister Eckhart.

Er erkannte das Göttliche in sich selbst
und fand diese Entdeckung so bedeutsam,
dass er sie mit seinen Mitmenschen teilen wollte.

Darum predigte er.
Darum schrieb er Traktate und Fragmente.
Darum sprach er immer wieder davon,
dass Gott im Innersten der Seele geboren wird.

Oder denken wir an
Teresa von Ávila.

Auch sie erkannte das Göttliche in sich.
Und sie sagte:
Wenn das wirklich so ist,
dann müssen Menschen lernen können,
diesen inneren Ort zu finden.

Darum gründete sie Klöster.
Darum schrieb sie Bücher.
Darum versuchte sie, anderen zu zeigen,
wie sie Gott in ihrem eigenen Inneren entdecken können.

So entstehen große Mystiker.

Nicht weil sie mehr Gott hätten als andere Menschen,
sondern weil sie erkannt haben,
was in allen Menschen bereits lebt.

Vielleicht auch dir.

 

Und genau deshalb stellt sich eine einfache Frage:

Wenn Menschen wie Meister Eckhart oder Teresa von Ávila das Göttliche in sich erkannt haben –
warum sollte das nur ihnen möglich gewesen sein?

Vielleicht lebte im 13. Jahrhundert irgendwo eine Frau namens Lieschen Meyer.
Sie hat keine Predigten gehalten.
Keine Bücher geschrieben.
Kein Kloster gegründet.

Vielleicht hat sie einfach gelebt.

Sie hat ihre Kinder großgezogen,
hat Brot gebacken,
Wäsche aufgehängt
und abends in den Himmel geschaut.

Und vielleicht hat sie dabei etwas gespürt –
eine stille Nähe,
eine tiefe Verbindung,
ein Wissen ohne Worte:

Gott ist hier.

Nicht im Kloster.
Nicht nur in den Schriften der Mystiker.
Sondern mitten im Leben.

Der Unterschied zwischen Lieschen Meyer
und Meister Eckhart
liegt vielleicht nicht in der Erfahrung.

Der Unterschied liegt nur darin,
dass der eine darüber gesprochen hat –
und die andere nicht.

Darum erinnern wir uns an Eckhart
und haben den Namen Lieschen Meyer vergessen.

Aber die mystische Erfahrung selbst
gehört nicht den berühmten Namen.

Sie gehört dem Menschen.

Vielleicht auch dir.

 

Zwanzig Stimmen der Mystik

So, nun hast du in etwa eine Ahnung, was ein Mystiker sein könnte.

Ich mache jetzt einfach weiter und wähle einmal zwanzig große Mystikerinnen und Mystiker der Geschichte und typische Aussagen von ihnen darüber, was Mystik bedeutet.

Wenn du das alles nicht sofort verstehst, ist das überhaupt nicht schlimm.
Ich möchte dir nur zeigen, was diese sogenannten großen Mystiker formuliert haben, wenn sie versuchen, mystische Erfahrung in Worte zu fassen.

Aussagen großer Mystiker

Origenes von Alexandrien: „Die Seele kennt keine Grenzen, solange sie von Gott erfüllt ist.“

Evagrius Ponticus: „Gebet ist die Kommunikation der Seele mit Gott, ein Verlangen nach der Gegenwart Gottes.“

Johannes Cassian: „Die Suche nach Gott erfordert das Schweigen des Herzens und die Entfernung von Ablenkungen.“

Meister Eckhart: „Die Seele wird eins mit Gott, wenn sie sich selbst verliert und in Gott verschmilzt.“

Julian von Norwich: „In Gott ist alles gut, und alles wird gut sein.“

Teresa von Ávila: „Die Seele ist wie ein Schloss, in dem Gott wohnen möchte.“

Johannes vom Kreuz: „Die dunkle Nacht der Seele führt zur Reinigung und Vertiefung der Beziehung zu Gott.“

Dionysius der Areopagite: „Die höchste Erkenntnis Gottes ist jenseits von Worten und Konzepten.“

Thomas von Aquin: „Die Kontemplation Gottes ist das höchste Gut, das der Mensch erreichen kann.“

Hildegard von Bingen: „In der Musik und der Natur offenbart sich die Schönheit Gottes.“

Thérèse von Lisieux: „Die kleinen Dinge des Lebens können uns näher zu Gott führen.“

Augustinus von Hippo: „Unsere Herzen sind ruhelos, bis sie in Gott Ruhe finden.“

Gregor von Nyssa: „Die Seele strebt nach der Einheit mit Gott, wie das Bild zur Quelle seiner Vollkommenheit strebt.“

Ignatius von Loyola: „Die Exerzitien helfen, Gottes Willen in allen Dingen zu erkennen.“

Angela von Foligno: „In der Hingabe an Gott erfahren wir wahre Freiheit.“

Franz von Sales: „Die Liebe ist der Schlüssel zur mystischen Erfahrung Gottes.“

Richard von Saint-Victor: „Die Liebe ist das Band, das die Seele mit Gott verbindet.“

Pseudo-Dionysius der Areopagit: „Die mystische Reise führt zur Einheit mit dem Unsichtbaren und Unergründlichen.“

Benedikt von Nursia: „Gebet und Arbeit sind Wege zur Begegnung mit Gott.“

Meister Al-Jili: „Gott ist der Schatz in der Tiefe deiner Seele; finde ihn, indem du dich selbst verlierst.“

 

Und so könnten diese 20 Mystiker ausgesehen haben:

 

Warum Mystiker sprechen

Du siehst also:
Das sind unglaublich große Formulierungen und schwere Aussagen.
Sätze, die man auf den ersten Blick oft gar nicht richtig versteht.

Aber ich habe ja am Anfang gesagt:
Auch Lieschen Meyer kann eine Mystikerin sein.

Wenn wir das ernst nehmen, dann können wir auch die großen Mystiker einmal ganz einfach betrachten.

Nehmen wir wieder das Beispiel Meister Eckhart.

Eckhart hat etwas erkannt:
das Göttliche in sich selbst.

Und dann stand er vor einer ganz praktischen Frage:

Wie erkläre ich das anderen Menschen?

Eckhart war Theologe.
Er lebte in einer Welt der Predigten, der Universitäten und der theologischen Diskussionen.

Also tat er das, was ihm möglich war.

Er predigte.
Er schrieb Traktate.
Er formulierte Gedanken, Sätze, Bilder.

Er versuchte den Menschen um sich herum zu erklären:

Was ist Gott?
Wie ist mein Gottesbild?
Wie kann der Mensch diese Verbindung zu Gott entdecken?

Darum existieren heute seine Predigten, seine Texte und seine Fragmente.

Und eigentlich mache ich hier gerade etwas sehr Ähnliches.

Ich sitze hier und frage mich:

Wie erkläre ich den Menschen, dass sie göttlich sind?

Ich bin kein „Meister“.
Ich bin nicht Eckhart.
Ich bin einfach Susanne.

Aber der Gedanke ist derselbe:

Du, der das hier liest,
sollst begreifen:

Du bist göttlich.
In dir wohnt Gott.

Nicht irgendwann.
Nicht erst nach langen Übungen.

Sondern jetzt.

 

Die Bereiche dieser Seite

So, jetzt hast du in etwa mitbekommen, was Mystik und Mystikerinnen oder Mystiker – in welcher Bandbreite auch immer - sein können.

Auf dieser Seite findest du nun verschiedene Wege, sich diesen Stimmen zu nähern.

 

Zunächst gibt es eine Sammlung, in der zwanzig Mystiker der Geschichte zu mir sprechen.
Das sind Stimmen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, die versuchen auszudrücken, was sie mir ganz persönlich sagen möchten und was mystische Erfahrung für sie bedeutet hat.

 

Darüber hinaus findest du eigene Seiten zu einigen besonders ausgewählten Gestalten der Mystik:

Meister Eckhart

Teresa von Ávila

Dorothee Sölle

 

Doch dabei bleibt es nicht.

 

Es gibt außerdem einen Bereich, in dem Eva, Maria und Jesus zu Wort kommen - nicht nur als Figuren der Vergangenheit, sondern mit der Frage, wie sie ihre Rolle heute sehen könnten.

 

Ein weiterer Bereich enthält Gespräche mit den sogenannten Großen der Vergangenheit.
Dort kommen Menschen aus Geschichte, Politik, Kunst oder Wissenschaft zu Wort - Stimmen, die auch heute noch Fragen stellen und Antworten provozieren.

 

Und schließlich gibt es noch die 100 besonderen Stimmen bzw. kurze Texte, die mir absichtlich anonym mitgeteilt wurden und die ich vertont habe.

 

All das gehört für mich zu diesem Raum der Mystik.

Denn Mystik ist nicht nur Geschichte.
Sie ist ein Gespräch, das weitergeht.

Vielleicht bist du längst auf diesem Weg - ohne es zu wissen.

 

Mystik von Susanne Albers

 

Jetzt schauen wir in vielen Videos an, wer, was und wie dazu gehört

Achtung: die Reihenfolge der aufgezählten Personen bedeutet keine Wertung!!!

Wichtigste und große Auflistung Teil 1:

 

Wichtigste und große Auflistung Teil 2:

 

Mystik von Susanne Albers

 

Und nun nehme ich als Beispiel folgende Mystiker:

Meister Eckhart, Teresa von Ávila, Hildegard von Bingen und Dorothee Sölle

 

Meister Eckhart hat eigene Seiten, klicke hier

Meister Eckhart - alle Traktate vorgelesen:

 

Alle Meister Eckhart - alle Sprüche

 

 

Meister Eckhart - alle Fragmente

 

 

Meister Eckhart - alle Predigten in soft-rock deutsch gesungen:

 

Meister Eckhart singt 2025

 

 

Teresa von Ávila hat eigene Seiten, klicke hier

 

Hildegard von Bingen

 

Dorothee Sölle hat eine eigene Seite, klicke hier

Dorothee Sölle war Mystikerin, Theologin, Dichterin und unbequeme Stimme ihrer Zeit.
Sie suchte Gott nicht im Jenseits - sondern im Protest, in der Liebe, im Schmerz und in der Befreiung.

Diese Playlist bringt ihre Stimme ins Heute.
30 neue Lieder, gesprochen, gesungen und gerappt von Susanne Albers, tragen Dorothees Geist weiter - mutig, poetisch, radikal zärtlich.

Nicht als Denkmal, sondern als gelebte Mystik im 21. Jahrhundert.

Dorothee schrieb einst:
„Mystik ist Widerstand - gegen das, was ist, zugunsten dessen, was sein könnte.“

Genau das tun diese Lieder.
Sie brennen - und heilen zugleich.

soelle2025

Dorothee Sölle 2025 - Mystik ohne Maulkorb - Ein Buch von innen

Veröffentlichungsdatum: 22. Juli 2025

Download als e-book mit *.epub Datei

Download als e-book mit *.pdf Datei

 

Mystik von Susanne Albers

 

 

Dorothee Sölle und Teresa von Ávila möchten sich aktuell dazu äußern :

Botschaften empfangen am 19.10.2025

Dorothee Sölle schickt:

1) Mystik ist politisch

Ich liebe Gott nicht gegen die Welt,
sondern mitten in ihr.
Mystik ohne Widerstand ist nur Wellness.

Sag „Wir“, wenn du betest.
Sonst bleibt das Amen privat
und die Welt unerlöst.

2) Gott hat keine Hände - außer deinen

Wenn du fragst, wo Gott bleibt:
Er steht in deiner offenen Tür,
oder er fehlt.

Selig die, die aufstehen,
bevor die Erlaubnis kommt.

3) Unglaube an die Ohnmacht

Glaubensbekenntnis heute:
Ich widerspreche der Ohnmacht.
Ich beuge mich nicht der Gewohnheit.

Widerstand ist eine Form der Hoffnung,
Hoffnung eine Form der Arbeit.

4) Brot teilen oder Gott suchen?

Teile zuerst das Brot,
dann findest du Gott zwischen den Krümeln.
Der Himmel riecht nach Hefe und nach Straßenstaub.

Gott ohne Gerechtigkeit
ist ein schöner Irrtum.

5) Gebet in der Stadt

Ich bete mit offenen Augen:
Kinderlärm, Sirenen, Baustelle.
Zwischen rot und grün ein dritter Weg: gehen.

Die Liturgie der Füße:
hin zu den Übersehenen.

6) Sanftmut mit Zähnen

Sei freundlich, aber unbestechlich.
Liebe ist kein Alibi für die Feigheit.
Sie trägt Klartext in der Tasche.

Wer dich „zu radikal“ nennt,
hat sich ans Unrecht gewöhnt.

7) Auferstehung im Präsens

Nicht später.
Jetzt: Menschen stehen auf,
lernen einander beim Namen.

Die Engel heißen heute:
Pflegekraft, Streikende, Nachbarin.

8) Gott lernen

Sprich nicht größer von Gott
als von den Leidenden.
Sprich nicht kleiner von den Leidenden
als von Gott.

Dann stimmt der Ton.

9) Danklied der Unvollkommenen

Wir sind nicht fertig,
aber unterwegs.
Die Liebe hat Geduld mit uns - und einen Plan.

Sie will durch uns hindurch,
nicht an uns vorbei.

10) Refrain (kannst du zwischen alles setzen)

Ich glaube an die Liebe,
die Hände bekommt.
Ich hoffe gegen die Gewohnheit.
Ich liebe über die Angst hinaus.

 

Teresa von Ávila schickt:

1 Inneres Feuer, äußere Wege
Was innen nicht brennt, wärmt draußen niemanden.
Was draußen nicht berührt, verflacht drinnen zur Einbildung.
Darum: entzünde dich in Gott - und geh los zu den Menschen. Nada te turbe.

2 Gebet mit offenen Händen
Beten ist keine Flucht, sondern Zustimmung: „Hier bin ich, sende mich.“
Sag „Wir“ im Gebet, und du wirst den Hungrigen sehen, der dich erwartet.

3 Armut des Herzens
Wer nichts festhalten muss, hat beide Hände frei zum Teilen.
Die Einung mit Gott macht nicht elitär, sondern verfügbar.

4 Klarheit ohne Härte
Liebe ist weich im Wesen und fest im Willen.
Sie widerspricht dem Unrecht - ohne den Menschen zu verachten.

5 Brot & Kontemplation
Zuerst das Brot, sagt Dorothee.
Ich füge hinzu: Und dann die Stille, damit das Teilen nicht eitel wird.

6 Liturgie der Füße
Der Weg zu den Übersehenen ist ein Gebetspfad.
Wer dort geht, betet auch dann, wenn die Lippen schweigen.

7 Hoffnung als Arbeit
Hoffnung ist nicht Warten, sondern Üben.
Übe täglich einen kleinen Akt der Gerechtigkeit; das ist kontemplative Treue.

8 Die Wunde als Schule
Sprich nie größer von Gott als von den Leidenden.
Wer die Wunde umarmt, findet die Tür zum innersten Gemach.

9 Auferstehung im Präsens
Jetzt ist der Augenblick der Gnade.
Die Engel tragen heute Namen - und manchmal deine.

10 Refrain für den Weg
Sei still, um zu hören.
Sei mutig, um zu gehen.
Sei arm, um zu teilen.
Sei eins mit Gott - damit viele leben. Nada te turbe.

➜ Download der Botschaften als pdf

 

 

Mystik von Susanne Albers

 

 

 

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