Teresa von Ávila - 15 Lied-Essenzen zu den Gedanken zum Hohelied

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Susannes Teresa von Ávila Lied-Essenzen • Gedanken zum Hohelied

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Gott ist die Energie. Die Botschaft ist Liebe.

Gott ist Geliebter

 
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[Strophe 1] Du bist nicht fern und nur Befehl, nicht nur Gesetz und Richterblick, du bist der Ruf in meiner Nacht, der mich schon liebt, bevor ich nick. Nicht nur der Himmel über mir, nicht nur der Name, den man ehrt, du bist der Eine, der mich sucht, wenn sich mein Herz nach innen kehrt. [Pre-Chorus] Nicht nur Herr, nicht nur Licht, du bist der Geliebte, der mein Innerstes bricht. [Refrain] Du bist mein Geliebter, mehr als Wort, mehr als Pflicht, näher als mein Atem, tiefer als mein Ich. Nicht nur Gott über allem, nicht nur Thron und Gesicht — du willst meine Seele, und sie fürchtet sich nicht. [Strophe 2] Ich hab dich oft nur hochgestellt, als wärst du fern und unerreichbar groß, doch Teresa flüstert durch die Zeit: Die Liebe zieht dich atemlos. Nicht kalte Lehre, nicht nur Form, nicht bloß Gehorsam, nicht nur Maß — der Bräutigam steht schon im Haus, und meine Seele hört sein Glas. [Pre-Chorus] Nicht nur Herr, nicht nur Licht, du bist der Geliebte, der mein Innerstes bricht. [Refrain] Du bist mein Geliebter, mehr als Wort, mehr als Pflicht, näher als mein Atem, tiefer als mein Ich. Nicht nur Gott über allem, nicht nur Thron und Gesicht — du willst meine Seele, und sie fürchtet sich nicht. [Bridge] Wenn alles fromm wird und doch kalt, wenn man nur kniet und niemand brennt, dann kommst du leise durch die Wand und sagst mir wieder, wer mich kennt. Nicht als Dogma, nicht als Zwang — sondern als Liebe mein Leben lang. [Refrain] Du bist mein Geliebter, mehr als Wort, mehr als Pflicht, näher als mein Atem, tiefer als mein Ich. Nicht nur Gott über allem, nicht nur Thron und Gesicht — du willst meine Seele, und sie fürchtet sich nicht.

Nicht jeder Friede ist echt

 
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[Strophe 1] Nicht jeder Friede kommt von dir, mancher deckt nur alles zu, macht mich weich und träge still, wie ein Zimmer ohne Luft, ohne Du. Ich kann ruhig sein und doch schon tot, freundlich sein und innerlich leer, kann mich retten in ein sanftes Nichts und merk nicht mal: Ich leb nicht mehr. [Pre-Chorus] Denn es gibt einen Frieden, der nur Betäubung ist, und es gibt einen Frieden, der mich vor dein Feuer riss. [Refrain] Nicht jeder Friede ist echt. Mancher ist nur Schlaf. Mancher hält mich unten, still und angepasst. Aber deiner macht mich weiter, klar und aufgericht’. Nicht jeder Friede ist echt — deiner löscht mich nicht. [Strophe 2] Die Welt sagt: Hauptsache weich, hauptsache nichts erschüttert dich. Teresa sagt: Pass auf, mein Kind, auch falscher Friede tarnt sich fromm und schlicht. Denn Gott beruhigt nicht nur nett, Gott ruft, schneidet, klärt und zieht. Und manches, was so harmlos scheint, ist nur Bequemlichkeit im Lied. [Pre-Chorus] Denn es gibt einen Frieden, der nur Betäubung ist, und es gibt einen Frieden, der mich vor dein Feuer riss. [Refrain] Nicht jeder Friede ist echt. Mancher ist nur Schlaf. Mancher hält mich unten, still und angepasst. Aber deiner macht mich weiter, klar und aufgericht’. Nicht jeder Friede ist echt — deiner löscht mich nicht. [Bridge] Wenn du mich störst, dann stör mich ganz. Wenn du mich weckst, dann ohne Glanz. Ich will nicht friedlich und verloren sein — ich will in deiner Wahrheit wirklich heil hinein. [Refrain] Nicht jeder Friede ist echt. Mancher ist nur Schlaf. Mancher hält mich unten, still und angepasst. Aber deiner macht mich weiter, klar und aufgericht’. Nicht jeder Friede ist echt — deiner löscht mich nicht.

Die innere Tür

 
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[Strophe 1] In mir ist eine Tür, die nie aus Holz gemacht, kein Schloss aus Eisen, keine Klinke für die Macht. Ich hab sie oft vergessen, zugestellt mit Lärm und Pflicht, doch irgendwo im Innersten wartet noch ein anderes Licht. [Pre-Chorus] Und niemand drängt sie auf, niemand tritt sie ein — sie öffnet sich nach innen, und ich darf endlich heim. [Refrain] Da ist eine innere Tür in mir, hinter Angst und altem Lärm. Da ist eine innere Tür in mir, und dahinter wird Gott warm. Nicht draußen, nicht später, nicht fern in einem Plan — da ist eine innere Tür in mir, und ich fass sie langsam an. [Strophe 2] Teresa nennt es Schloss und Raum, moradas tief in meiner Brust, wo meine Seele lernen darf, dass Gott nicht fern ist, sondern Lust. Nicht jede Stimme darf hinein, nicht jede Sorge trägt den Schlüssel. Das Gebet ist nicht nur Rede — es ist Eintritt in den stillen Kübel von Licht und Gegenwart und Sein, wo ich nicht leisten muss, nur sein. [Pre-Chorus] Und niemand drängt sie auf, niemand tritt sie ein — sie öffnet sich nach innen, und ich darf endlich heim. [Refrain] Da ist eine innere Tür in mir, hinter Angst und altem Lärm. Da ist eine innere Tür in mir, und dahinter wird Gott warm. Nicht draußen, nicht später, nicht fern in einem Plan — da ist eine innere Tür in mir, und ich fass sie langsam an. [Bridge] Wenn das Gebet die Tür ist, dann will ich nicht mehr fliehn. Nicht alles gleich verstehen — nur endlich leise ziehn. Von Zimmer zu Zimmer, von Wunde zu Glut, bis ich im innersten Raum nicht falle, sondern ruh. [Refrain] Da ist eine innere Tür in mir, hinter Angst und altem Lärm. Da ist eine innere Tür in mir, und dahinter wird Gott warm. Nicht draußen, nicht später, nicht fern in einem Plan — da ist eine innere Tür in mir, und ich fass sie langsam an.

Gebet ist mehr, als Worte

 
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[Strophe 1] Ich hab so viel gesagt und doch dich oft verfehlt, hab fromme Sätze gebaut, doch mein Innerstes gequält. Ich dachte, Beten heißt reden, erklären, bestehn, doch Teresa sagt leise: Du musst tiefer gehn. Denn Gebet ist kein Vortrag und kein frommer Bericht, kein schön sortierter Himmel in künstlichem Licht. Es ist eher ein Sinken, ein Lauschen, ein Raum, wo Gott dich berührt wie ein unerklärlicher Traum. [Pre-Chorus] Wenn die Worte enden, fängt das Eigentliche an. Wenn ich nichts mehr leiste, nimmt mich einer an. [Refrain] Gebet ist mehr als Worte, mehr als Bitten, mehr als Klang. Gebet ist, wenn die Seele still wird, tief und lang. Nicht mein Reden trägt den Himmel, nicht mein Wille macht dich nah — Gebet ist mehr als Worte, weil du längst schon bei mir warst. [Strophe 2] Es gibt ein Beten ohne Zier, ohne Plan und ohne Pflicht, wo nur ein Blick nach innen fällt und etwas in der Tiefe spricht. Nicht jede Stille ist schon Gott, doch Gott kann durch die Stille gehn. Und wer nicht dauernd alles sagt, kann endlich lernen, dich zu sehn. Teresa wusste: Nicht mein Mund, nicht mein Verstand ist hier der Kern — sondern das Herz, das sich ergibt, und plötzlich ist der Himmel fern und gleichzeitig inwendig nah, wie Wasser unter dürrem Sand. Ich schweige — und du bist schon da. Ich falle nicht. Ich werde erkannt. [Pre-Chorus] Wenn die Worte enden, fängt das Eigentliche an. Wenn ich nichts mehr leiste, nimmt mich einer an. [Refrain] Gebet ist mehr als Worte, mehr als Bitten, mehr als Klang. Gebet ist, wenn die Seele still wird, tief und lang. Nicht mein Reden trägt den Himmel, nicht mein Wille macht dich nah — Gebet ist mehr als Worte, weil du längst schon bei mir warst. [Bridge] Lass mich nicht im Reden wohnen, wenn dein Schweigen tiefer zieht. Lass mich nicht an Formen kleben, wenn dein Atem in mir glüht. Ich muss dich nicht erklären, ich muss mich nur nicht wehrn. Denn wo ich endlich still werde, kann Liebe mich belehrn. [Refrain] Gebet ist mehr als Worte, mehr als Bitten, mehr als Klang. Gebet ist, wenn die Seele still wird, tief und lang. Nicht mein Reden trägt den Himmel, nicht mein Wille macht dich nah — Gebet ist mehr als Worte, weil du längst schon bei mir warst.

Liebe verwundet heilsam

 
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[Strophe 1] Deine Liebe streichelt nicht nur sanft, sie trifft mich wie ein heller Pfeil. Sie nimmt mir nicht den ganzen Schmerz, doch sie macht mitten darin heil. Ich wollte Liebe ohne Schnitt, ohne Öffnung, ohne Brand, doch Teresa kennt die Wunde gut, die von Gott kommt und nicht von Hand. Nicht jede Wunde ist Zerstörung, nicht jeder Schmerz ist nur Verlust. Es gibt ein Treffen tief im Innern, das macht aus Angst verzehrende Lust. [Pre-Chorus] Denn was dich liebt, bleibt nicht nur fern und mild. Es geht dir unter die Haut, bis dein altes Herz zerbricht. [Refrain] Liebe verwundet heilsam, Feuer geht durch mich hindurch. Nicht um mich zu zerstören, sondern damit ich endlich spür. Liebe verwundet heilsam, macht das Innere weit und klar. Und was mich eben noch ängstigte, ist plötzlich heilige Gefahr. [Strophe 2] Ich hab gelernt, mich zu bewahren, mich zu verschließen, still und klug, doch deine Liebe kennt die Stellen, wo mein Trotz nur Rüstung trug. Du rührst die Scham an, nicht um Spott, du gehst ans Alte, nicht aus Gier, du machst mich offen für das Leben, das tiefer ist als Angst in mir. Teresa würde nicht erschrecken, wenn Liebe mehr als Trost nur ist. Sie weiß, dass Gott auch brennen kann, weil wahre Nähe Wahrheit frisst. Und plötzlich fällt, was ich verteidigt, und plötzlich wein ich ohne Scham — nicht weil ich sterbe, sondern weil Liebe endlich ankam. [Pre-Chorus] Denn was dich liebt, bleibt nicht nur fern und mild. Es geht dir unter die Haut, bis dein altes Herz zerbricht. [Refrain] Liebe verwundet heilsam, Feuer geht durch mich hindurch. Nicht um mich zu zerstören, sondern damit ich endlich spür. Liebe verwundet heilsam, macht das Innere weit und klar. Und was mich eben noch ängstigte, ist plötzlich heilige Gefahr. [Bridge] Triff mich nicht hart aus Grausamkeit, triff mich wahr aus Licht. Nimm, was tot in mir geworden, aber nimm mein Leben nicht. Lass die Wunde offen bleiben, bis dein Atem sie durchweht — denn es gibt ein heilges Leiden, das nicht tötet, sondern steht. [Refrain] Liebe verwundet heilsam, Feuer geht durch mich hindurch. Nicht um mich zu zerstören, sondern damit ich endlich spür. Liebe verwundet heilsam, macht das Innere weit und klar. Und was mich eben noch ängstigte, ist plötzlich heilige Gefahr.

Die Seele ist würdig

 
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[Strophe 1] Wer hat dir gesagt, du seist zu klein für das, was Gott in dich gelegt? Wer hat dich so lange runtererzählt, bis deine Würde kaum noch schlägt? Teresa sieht die Seele anders, nicht als Dreck, der sich versteckt, nicht als Mangel, der nur wartet, bis ein fremdes Urteil sie bedeckt. Sie sagt: In dir sind Räume offen, größer als dein Selbstverachtungsblick. Und wenn du dich nur noch verkriechst, ruft Gott dich längst ins Leben zurück. [Pre-Chorus] Du bist nicht wenig, nur weil du verwundet bist. Die Seele bleibt weit, auch wenn sie sich selbst vergisst. [Refrain] Die Seele ist würdig, mehr als Angst und altes Maß. Die Seele ist würdig, auch wenn sie sich selbst vergaß. Nicht Schmutz, nicht Rest, nicht Zufall — in ihr wohnt heiliges Licht. Die Seele ist würdig, auch wenn die Welt das anders spricht. [Strophe 2] Ich hab mich selbst zu oft behandelt wie ein Zimmer ohne Wert, hab Türen zugestellt mit Scham, bis kaum noch jemand in mich kehrt. Doch wenn die Seele Gottes Wohnung, sein Schloss, sein heimlich tiefer Ort, dann ist kein Mensch von innen billig, dann trägt mich Würde immerfort. Nicht Würde aus Applaus und Lob, nicht Würde aus Erfolg und Rang — sondern weil in meinem Innern Gott schon wohnt mein Leben lang. Und was ich selbst so leicht beschimpfe, was ich abwerte Tag für Tag, das sieht Teresa voller Ehrfurcht, weil darin eine Flamme lag. [Pre-Chorus] Du bist nicht wenig, nur weil du verwundet bist. Die Seele bleibt weit, auch wenn sie sich selbst vergisst. [Refrain] Die Seele ist würdig, mehr als Angst und altes Maß. Die Seele ist würdig, auch wenn sie sich selbst vergaß. Nicht Schmutz, nicht Rest, nicht Zufall — in ihr wohnt heiliges Licht. Die Seele ist würdig, auch wenn die Welt das anders spricht. [Bridge] Sprich nicht so klein von deiner Seele, als wär sie Abfall, nur weil du fällst. Gott baut sein Schloss nicht in Ruinen, die er verachtet und nur abstellt. Er wohnt im Innern, er nennt dich beim Namen, und selbst durch Schutt geht seine Würde wie Samen. [Refrain] Die Seele ist würdig, mehr als Angst und altes Maß. Die Seele ist würdig, auch wenn sie sich selbst vergaß. Nicht Schmutz, nicht Rest, nicht Zufall — in ihr wohnt heiliges Licht. Die Seele ist würdig, auch wenn die Welt das anders spricht.

Gott wohnt inwendig

 
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[Strophe 1] Ich hab dich draußen gesucht, in Stimmen, Zeichen, Licht, in großen Worten, fernen Räumen, doch mein Innerstes sah ich nicht. Ich dachte immer, du kommst von außen, wie Besuch aus einem fremden Land, doch Teresa legt die Hand aufs Herz und sagt: Er wohnt schon in dir, unerkannt. Nicht als Gefühl, das täglich schwankt, nicht als frommer Augenblick — sondern tiefer als mein Denken reicht, still und wach und ohne Trick. [Pre-Chorus] Nicht fern, nicht später, nicht erst nach langer Pflicht — Gott wohnt inwendig, auch wenn du’s kaum noch siehst. [Refrain] Gott wohnt inwendig, näher als mein Blut. Nicht über meinen Sternen, sondern mitten in der Glut. Gott wohnt inwendig, tief in meinem Grund. Und wenn ich endlich still werde, wird das Verborgene gesund. [Strophe 2] Ich muss dich nicht herbeizwingen, nicht hoch hinauf, nicht weg von hier. Du bist kein ferner Kaiserthron, du atmest leise schon in mir. Die Dinge tragen deinen Schimmer, doch meine Seele ist dein Haus. Und was ich suche in der Weite, spricht inwendig längst heraus. Teresa sagt: Geh Zimmer weiter, nicht hinaus in neues Land. Im innersten Gemach der Seele wirst du endlich ganz erkannt. [Pre-Chorus] Nicht fern, nicht später, nicht erst nach langer Pflicht — Gott wohnt inwendig, auch wenn du’s kaum noch siehst. [Refrain] Gott wohnt inwendig, näher als mein Blut. Nicht über meinen Sternen, sondern mitten in der Glut. Gott wohnt inwendig, tief in meinem Grund. Und wenn ich endlich still werde, wird das Verborgene gesund. [Bridge] Nicht jeder Lärm ist Leben, nicht jede Suche weit. Manchmal ist die größte Reise nur ein Schritt in die Innigkeit. Kein Donner muss mich holen, kein Engel vor mir stehn — wenn Gott inwendig wohnt, kann ich endlich nach Hause gehn. [Refrain] Gott wohnt inwendig, näher als mein Blut. Nicht über meinen Sternen, sondern mitten in der Glut. Gott wohnt inwendig, tief in meinem Grund. Und wenn ich endlich still werde, wird das Verborgene gesund.

Liebe wird fruchtbar

 
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[Strophe 1] Liebe, die nur in sich kreist, ist noch nicht ganz bei dir. Wer dich berührt, bleibt nicht bloß still und schön verschlossen hier. Denn was von dir im Innern wächst, drängt nicht in Eigenruhm, es wird zu Wasser für die Dürstenden, zu Schatten unterm Baum. Teresa weiß: Die Seele brennt nicht nur für ihren Trost allein. Wer Gott im Herzen wirklich trägt, wird Brot und Licht für andre sein. [Pre-Chorus] Nicht privat, nicht nur süß, nicht nur innerlich bewegt — wahre Liebe wird zur Frucht, die andre mitträgt und belebt. [Refrain] Wer Gott liebt, wird fruchtbar für andere. Nicht als Held, nicht als Heiliger aus Stein. Wer Gott liebt, trägt Wärme weiter, und aus einem stillen Ja kann Nahrung für viele sein. [Strophe 2] Die Samariterin geht weiter, weil sie nicht beim Brunnen bleibt. Was sie gefunden hat an Wahrheit, wird zur Kraft, die Menschen treibt. Nicht jede Frucht ist laut und sichtbar, manche heilt durch bloße Treu, durch Dableiben, durch Mittragen, durch ein Wort, das Herzen scheu doch wieder in Bewegung bringt, weil Liebe nicht im Spiegel wohnt. Sie fließt, sie teilt, sie verliert sich nicht — sie wird im Weitergeben gekrönt. [Pre-Chorus] Nicht privat, nicht nur süß, nicht nur innerlich bewegt — wahre Liebe wird zur Frucht, die andre mitträgt und belebt. [Refrain] Wer Gott liebt, wird fruchtbar für andere. Nicht als Held, nicht als Heiliger aus Stein. Wer Gott liebt, trägt Wärme weiter, und aus einem stillen Ja kann Nahrung für viele sein. [Bridge] Lass mich nicht nur tief empfangen und dann wieder um mich kreisen. Wenn du mich liebst, dann mach mich offen für die kleinen heilgen Reisen: ein Blick, ein Brot, ein Aushalten, ein Trost, der nicht geschniegelt klingt. Liebe ist nicht bloß Besitz — sie ist das, was weiterbringt. [Refrain] Wer Gott liebt, wird fruchtbar für andere. Nicht als Held, nicht als Heiliger aus Stein. Wer Gott liebt, trägt Wärme weiter, und aus einem stillen Ja kann Nahrung für viele sein.

Form schützt das Feuer

 
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[Strophe 1] Ich hab gefragt: Muss das so hart sein? Muss alles so geregelt stehn? Warum so viele enge Formen, warum nicht einfach locker gehn? Doch Teresa schaut mich scharf an und sagt: Du kennst das Abrutschen nicht. Erst wird aus Freiheit Bequemlichkeit, dann wird aus Glut ein mattes Licht. Denn was nicht gehalten wird, zerfließt, was nicht bewacht wird, schläft oft ein. Und manches, das wie Strenge wirkt, will nur der Flamme Hülle sein. [Pre-Chorus] Nicht jede Form ist Käfig, nicht jede Regel blind. Manche schützt das Feuer, damit wir nicht nur Asche sind. [Refrain] Form schützt das Feuer, wenn Liebe darin brennt. Nicht jede Grenze tötet, manche hält, was heilig ist und nennt. Form schützt das Feuer, doch Form ist nicht das Ziel. Sie darf die Glut nur tragen — nie ersetzen, nie zu viel. [Strophe 2] Ja, man kann sich auch versteifen, und Ordnung wird zur kalten Wand. Doch Formlosigkeit allein rettet auch kein Herz, kein Land. Teresa hat wohl tief gewusst, wie schnell der Geist sich selbst betrügt: ein kleines Mehr an Schonung hier, ein kleines Weniger dort genügt, und schon wird aus dem klaren Weg ein frommes, müdes Irgendwann. Darum baut sie steile Mauern, damit das Innre atmen kann. [Pre-Chorus] Nicht jede Form ist Käfig, nicht jede Regel blind. Manche schützt das Feuer, damit wir nicht nur Asche sind. [Refrain] Form schützt das Feuer, wenn Liebe darin brennt. Nicht jede Grenze tötet, manche hält, was heilig ist und nennt. Form schützt das Feuer, doch Form ist nicht das Ziel. Sie darf die Glut nur tragen — nie ersetzen, nie zu viel. [Bridge] Wenn Form die Liebe würgt, dann wirf sie weg. Wenn Freiheit alles löscht, dann werd konkret. Zwischen Starrheit und Zerfließen liegt ein schmaler, wahrer Ort: eine Hülle für die Flamme, und die Liebe brennt darin fort. [Refrain] Form schützt das Feuer, wenn Liebe darin brennt. Nicht jede Grenze tötet, manche hält, was heilig ist und nennt. Form schützt das Feuer, doch Form ist nicht das Ziel. Sie darf die Glut nur tragen — nie ersetzen, nie zu viel.

Teresa als Frau mit Autorität

 
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[Strophe 1] Sie sagen: Schweig, das ist nicht dein Feld, du bist nur Frau, bleib fromm und klein. Doch Teresa schreibt mit offner Stirn: Der Geist lässt sich nicht wegsperrn und einhegn und einrein. Sie spricht nicht laut, um laut zu sein, nicht trotzig nur aus Eigensinn — sie spricht, weil Feuer Worte sucht, und Wahrheit drängt aus ihr heraus nach innen hin. Ein Hohelied in Frauenhand, ein Schloss, das keine Männer baut — und plötzlich steht da geistliche Macht, nicht ausgeliehen, sondern anvertraut. [Pre-Chorus] Nicht trotz der Frau, sondern durch sie hindurch spricht eine Klarheit, brennt eine geistige Furcht. [Refrain] Teresa ist eine Frau mit Autorität, nicht aus Amt, nicht aus Rang. Teresa ist eine Frau mit Autorität, und ihre Seele trägt Gesang. Nicht klein gemacht, nicht an den Rand gestellt — wenn Gott in einer Frau spricht, zittert die halbe Welt. [Strophe 2] Sie kennt Gehorsam, kennt auch Grenze, kennt Beichtväter, kennt Verdacht. Doch mitten in der Männerkirche hat sie ihr inneres Recht bewacht. Nicht jede Macht braucht eine Kanzel, nicht jede Würde ein Dekret. Manche kommt aus tiefer Prüfung, weil eine Seele wirklich steht. Und wenn sie schreibt von Gott und Liebe, von Schloss und Wunde, Tür und Glut, dann ist das mehr als schöne Frömmigkeit — dann spricht aus ihr geerdeter Mut. [Pre-Chorus] Nicht trotz der Frau, sondern durch sie hindurch spricht eine Klarheit, brennt eine geistige Furcht. [Refrain] Teresa ist eine Frau mit Autorität, nicht aus Amt, nicht aus Rang. Teresa ist eine Frau mit Autorität, und ihre Seele trägt Gesang. Nicht klein gemacht, nicht an den Rand gestellt — wenn Gott in einer Frau spricht, zittert die halbe Welt. [Bridge] Sie braucht kein fremdes Siegel für das, was sie gesehen hat. Wer innerlich den Himmel kennt, wird nicht mehr nur geduldet satt. Und jede Frau, die heute zögert, hört vielleicht noch ihren Schritt: Du bist nicht bloß zum Folgen da — Gott selbst geht durch dein Inneres mit. [Refrain] Teresa ist eine Frau mit Autorität, nicht aus Amt, nicht aus Rang. Teresa ist eine Frau mit Autorität, und ihre Seele trägt Gesang. Nicht klein gemacht, nicht an den Rand gestellt — wenn Gott in einer Frau spricht, zittert die halbe Welt.

Keine weichgespülte Heiligkeit

 
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[Strophe 1] Ich will keine Heiligkeit aus Watte, keine mit Schleife, weich und mild, kein frommes Lächeln ohne Kante, kein geschniegelt-goldnes Bild. Teresa ist mir viel zu ehrlich für so ein süßes Heiligenlicht. Sie weiß, wie zäh das Herz sich windet, wie sehr die Seele manchmal bricht. Und darum wird bei ihr nicht alles mit frommem Zucker eingerahmt — sie will ein Feuer, das was kostet, und keinen Glauben, der nur zahmt. [Pre-Chorus] Heiligkeit ist nicht geschniegelt, nicht geschniegelt und geschniegelt fein — sie darf brennen, wund tun, klar und unbequem sein. [Refrain] Keine weichgespülte Heiligkeit, keine fromme Müdigkeit. Wenn Gott mich ruft, dann nicht ins Lauwarme hinein. Keine weichgespülte Heiligkeit, kein nettes frommes Kleid. Ich will das Echte, auch wenn’s rau ist, auch wenn’s mich wirklich meint. [Strophe 2] Zu viel Religion wird harmlos, sobald sie niemanden mehr trifft. Dann ist sie nur noch frommer Nebel, gut parfümiert und ohne Gift. Doch Teresa spricht von Wunde, von Prüfung, Liebe, innerem Krieg. Nicht um uns klein und krank zu halten — nein, damit die Seele wirklich siegt. Heilig ist nicht, wer nichts riskiert und sanft geschniegelt durch alles geht. Heilig ist, wer in Wahrheit lebt, auch wenn das Herz mal offensteht. [Pre-Chorus] Heiligkeit ist nicht geschniegelt, nicht geschniegelt und geschniegelt fein — sie darf brennen, wund tun, klar und unbequem sein. [Refrain] Keine weichgespülte Heiligkeit, keine fromme Müdigkeit. Wenn Gott mich ruft, dann nicht ins Lauwarme hinein. Keine weichgespülte Heiligkeit, kein nettes frommes Kleid. Ich will das Echte, auch wenn’s rau ist, auch wenn’s mich wirklich meint. [Bridge] Lass mich nicht in Frömmigkeit ersticken, die nur geschniegelt Frieden hält. Wenn du mich willst, dann zieh mich tiefer als die schöne Scheinwelt. Ich brauch kein frommes Wellnessprogramm, kein Licht, das niemanden erschüttert. Ich will eine Liebe, die mich klärt — nicht eine, die mich nur füttert. [Refrain] Keine weichgespülte Heiligkeit, keine fromme Müdigkeit. Wenn Gott mich ruft, dann nicht ins Lauwarme hinein. Keine weichgespülte Heiligkeit, kein nettes frommes Kleid. Ich will das Echte, auch wenn’s rau ist, auch wenn’s mich wirklich meint.

Christuds lebt im Innersten

 
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[Strophe 1] Nicht nur in Bildern, nicht nur im Wort, nicht nur am Altar, nicht nur dort, wo Weihrauch zieht und Kerzen steh’n — Christus lebt innen, wenn wir’s versteh’n. Teresa schaut nicht nur nach oben, sie lauscht ins Herz, in stillen Grund. Und dort, wo alles klein geworden, macht eine Gegenwart mich wund. Nicht fernes Vorbild, nur betrachtet, nicht Geschichte, nur erzählt — Christus will im Innersten wohnen, wo die Seele ihn erwählt. [Pre-Chorus] Nicht als Idee, nicht nur als Klang — Christus lebt im Innersten mein Leben lang. [Refrain] Christus lebt im Innersten, tiefer als mein Blick. Nicht nur gestern, nicht nur heilig fern — er kommt in mich zurück. Christus lebt im Innersten, sanft und stark zugleich. Und was ich außen suche, wird innen still und reich. [Strophe 2] Ich habe ihn zu oft verschoben in Rituale, Zeit und Raum. Doch wenn die Seele seine Wohnung, dann ist Entfernung nur ein Traum. In Kommunion, in stillen Stunden, im Leid, im Licht, im Atemzug, lebt er nicht neben meinem Leben — er lebt darin schon tief genug. Teresa kennt das nicht als Formel, nicht als korrektes Kirchenwort. Sie meint ein wirkliches Bewohnen, ein Bleiben, das nicht wieder fort. [Pre-Chorus] Nicht als Idee, nicht nur als Klang — Christus lebt im Innersten mein Leben lang. [Refrain] Christus lebt im Innersten, tiefer als mein Blick. Nicht nur gestern, nicht nur heilig fern — er kommt in mich zurück. Christus lebt im Innersten, sanft und stark zugleich. Und was ich außen suche, wird innen still und reich. [Bridge] Wenn ich mich selbst vergesse, bleibt er dennoch da. Wenn ich durchs Dunkel gehe, ist seine Gegenwart schon nah. Nicht alles fühl ich immer, nicht alles seh ich klar — doch Christus lebt im Innersten, weil er schon immer da war. [Refrain] Christus lebt im Innersten, tiefer als mein Blick. Nicht nur gestern, nicht nur heilig fern — er kommt in mich zurück. Christus lebt im Innersten, sanft und stark zugleich. Und was ich außen suche, wird innen still und reich.

Mehr Liebe als Armut

 
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[Strophe 1] Ich kann mich leer machen bis auf die Haut, kann alles lassen, was die Welt mir baut, kann arm sein äußerlich, still und klein — und doch im Herzen hart wie Stein. Teresa kennt die schmale Spur: Armut ist nicht schon Liebe pur. Denn wer sich rühmt, nichts zu besitzen, kann trotzdem tief im Eigenen sitzen. Nicht Mangel heiligt, nicht Verzicht allein, nicht jede Strenge macht schon rein. Wenn Liebe fehlt, bleibt selbst die Askese nur eine sauber gezogene Schneise. [Pre-Chorus] Mehr Liebe als Armut, mehr Feuer als Form, mehr offenes Herz als ein heiliger Norm. [Refrain] Mehr Liebe als Armut, mehr Wärme als Maß. Was nützt mir das Wenige, wenn ich den Menschen vergaß? Mehr Liebe als Armut, mehr Gott als System. Denn selbst die kleinste Hütte kann ohne Liebe leer bestehn. [Strophe 2] Ja, Armut kann frei machen, das wusste Teresa genau. Weniger Ballast, mehr Himmel, weniger Haben, mehr Vertrau’n. Doch sie ist kein Selbstzweck, kein Orden aus Stolz und Verzicht. Wenn einer im Mangel nur sich selbst bewundert, dann brennt darin Gottes Licht noch nicht. Liebe teilt, Liebe trägt, Liebe fragt nicht, was ich gelte. Liebe macht selbst dürre Hände weit und gibt noch Brot in kalter Welt. Darum: arm ja, wenn es helfen kann — aber nie arm an Zuwendung. Nicht weniger Dinge rettet uns, sondern mehr liebende Wendung. [Pre-Chorus] Mehr Liebe als Armut, mehr Feuer als Form, mehr offenes Herz als ein heiliger Norm. [Refrain] Mehr Liebe als Armut, mehr Wärme als Maß. Was nützt mir das Wenige, wenn ich den Menschen vergaß? Mehr Liebe als Armut, mehr Gott als System. Denn selbst die kleinste Hütte kann ohne Liebe leer bestehn. [Bridge] Nimm mir, was mich bindet, aber nimm nicht meine Glut. Mach mich einfach, aber nicht verschlossen. Lehr mich loszulassen, doch nicht lieblos zu sein — denn wahre Armut macht das Herz nicht klein. [Refrain] Mehr Liebe als Armut, mehr Wärme als Maß. Was nützt mir das Wenige, wenn ich den Menschen vergaß? Mehr Liebe als Armut, mehr Gott als System. Denn selbst die kleinste Hütte kann ohne Liebe leer bestehn.

Die Seele darf brennen

 
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[Strophe 1] Sie haben dir gesagt: Sei ruhig. Bleib schön vernünftig, zügel dich. Doch Teresa kennt ein andres Leben: Die Seele brennt — und schämt sich nicht. Nicht jedes Feuer ist Zerstörung, nicht jede Glut ist nur Gefahr. Es gibt ein Brennen aus der Tiefe, das macht erst wirklich offenbar, wie sehr wir schlafen, wie sehr wir frieren, wie sehr wir uns im Halbdunkel spar’n. Doch wenn Gott an die Seele rührt, dann darf sie endlich offen fahr’n. [Pre-Chorus] Nicht nur denken, nicht nur stehn — die Seele darf brennen, um wirklich zu sehn. [Refrain] Die Seele darf brennen, ohne daran zu zerfall’n. Sie darf sich nach Liebe verzehren und trotzdem nicht ins Nichts fall’n. Die Seele darf brennen, hell, tief und ungezähmt. Denn was von Gott entzündet wird, muss nicht werden beschämt. [Strophe 2] Ich will kein Leben ohne Schwingen, kein Glauben ohne innren Zug. Was nützt mir all das äußre Wissen, wenn meine Mitte nie genug von dir berührt, getroffen, wach wird, wenn nichts in mir in Flammen steht? Teresa spricht nicht von Dekoration, sondern von Glut, die tiefer geht. Die Seele ist kein Lagerraum, wo fromme Dinge abgestellt. Sie ist ein Ort für heilige Sehnsucht, für Feuer mitten in der Welt. [Pre-Chorus] Nicht nur denken, nicht nur stehn — die Seele darf brennen, um wirklich zu sehn. [Refrain] Die Seele darf brennen, ohne daran zu zerfall’n. Sie darf sich nach Liebe verzehren und trotzdem nicht ins Nichts fall’n. Die Seele darf brennen, hell, tief und ungezähmt. Denn was von Gott entzündet wird, muss nicht werden beschämt. [Bridge] Wenn ich zu kühl geworden bin, zu glatt, zu klug, zu kontrolliert, dann lass dein Feuer wieder kommen, bis mein Innerstes dich spürt. Nicht als Lärm, nicht als Pose, sondern als heilige Glut — damit ich nicht nur funktioniere, sondern wieder wirklich blut. [Refrain] Die Seele darf brennen, ohne daran zu zerfall’n. Sie darf sich nach Liebe verzehren und trotzdem nicht ins Nichts fall’n. Die Seele darf brennen, hell, tief und ungezähmt. Denn was von Gott entzündet wird, muss nicht werden beschämt.

Das innere Schloss ist offen

 
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[Strophe 1] Ich stand so lange vor mir selbst wie vor einem fremden Haus. So viele Türen, dunkle Gänge, so viel Lärm von außen raus. Ich dachte, ich komm da nie hinein, zu viel Schutt, zu viel Gerede, doch Teresa sagt: Das Schloss ist da, und Gott kennt jede deiner Städte. Nicht alles ist verriegelt, nicht alles tot und hart. Das innere Schloss ist offen — auch wenn du’s lang nicht wahrnahmst. [Pre-Chorus] Zimmer um Zimmer, Schritt um Schritt — das Schloss ist nicht gegen dich, Gott geht längst mit. [Refrain] Das innere Schloss ist offen, nicht nur für die ganz Vollkomm’nen. Das innere Schloss ist offen, auch für die Müden und Benomm’nen. Du musst nicht erst perfekt sein, nicht sauber bis ins Licht — das innere Schloss ist offen, und Gott verschließt es nicht. [Strophe 2] Es gibt noch äußre Räume in mir, wo Angst und Lärm zu Hause sind. Es gibt noch alte Stimmen, die sagen: Du bist nicht gemeint, mein Kind. Doch tiefer drin wird es stiller, und weiter drin wird es wahr. Nicht weil ich alles schon verstanden, sondern weil du schon immer da warst. Teresa baut kein Märchenschloss, sie zeigt mir nur den inneren Gang: Von außen nach innen, von Unruhe zu Sammlung, von Selbstverlust zu Empfang. [Pre-Chorus] Zimmer um Zimmer, Schritt um Schritt — das Schloss ist nicht gegen dich, Gott geht längst mit. [Refrain] Das innere Schloss ist offen, nicht nur für die ganz Vollkomm’nen. Das innere Schloss ist offen, auch für die Müden und Benomm’nen. Du musst nicht erst perfekt sein, nicht sauber bis ins Licht — das innere Schloss ist offen, und Gott verschließt es nicht. [Bridge] Komm, geh weiter, auch wenn du zitterst noch. Hinter der Scham, hinter der Mauer, hinter dem inneren Joch ist mehr als Dunkel, mehr als Pflicht. Ein Raum, in dem Gott wartet — und er verachtet dich nicht. [Refrain] Das innere Schloss ist offen, nicht nur für die ganz Vollkomm’nen. Das innere Schloss ist offen, auch für die Müden und Benomm’nen. Du musst nicht erst perfekt sein, nicht sauber bis ins Licht — das innere Schloss ist offen, und Gott verschließt es nicht.