In sehr vielen Religionen gibt es Figuren, die:
Man kann sagen:
Die Vorstellung eines „Schöpfungsgottes“ ist weltweit extrem verbreitet.
In der Praxis war – und ist – ein großer Teil der religiösen Systeme patriarchal organisiert. Das hat weniger mit „Gott“ zu tun als mit:
Es wäre unfair zu sagen, „die Religion an sich“ sei patriarchal – aber historisch wurden fast alle großen Religionen in männlich dominierten Kulturen entwickelt und ausgelegt.
Diese Strömungen holen zurück, was lange unsichtbar gemacht wurde:
Göttliches im Weiblichen, im Körperlichen, im Nicht-Hierarchischen.
Deine Frage: Gibt es Religionen, die sagen, Tiere und Pflanzen seien „ähnlich intelligent“ oder geistig bedeutsam wie Menschen?
Im Gegensatz dazu:
Schöpfungsgott?
– Sehr viele Religionen kennen eine oder mehrere schöpferische Mächte.
Das ist eher Regel als Ausnahme.
Mann über Frau?
– In der Praxis der großen Religionen war und ist der Mann meist formal über der Frau – durch Ämter, Deutungsmacht, Recht.
Das hat mehr mit Geschichte und Macht als mit einem „Gott der Männer“ zu tun.
Tiere und Pflanzen als „mit-intelligent“ oder geistig bedeutsam?
– Ja: vor allem in hinduistischen, buddhistischen, indigenen und animistischen Traditionen.
Dort ist das Leben als Ganzes heilig und der Mensch nicht automatisch „Chef der Schöpfung“.